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Kristina Mertens
Kristina Mertens
Expertin für E-Commerce und digitales Marketing

Logistikkosten senken: 5 Kostentreiber, auf die du in 2025 achten solltest

1/6/2025

10 Min. Lesezeit

Logistikkosten senken: 5 Kostentreiber, auf die du in 2025 achten solltest

Es gibt fünf Arten von Logistikkosten, die deinen Cash Flow und deine Profite erheblich schmälern. Damit das nicht passiert, erklären wir dir in diesem Artikel, um welche Kosten es sich handelt und mit welchen Strategien du diese vermeiden kannst.

Welche Logistikkosten werden behandelt?

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Logistikkosten, die bei der Lagerhaltung, dem Fulfillment und dem Versand von Produkten entstehen. Beleuchtet werden sowohl B2C als auch B2B Logistikkosten.

Darüber hinaus untersuchen wir Unterschiede in der durchschnittlichen Preisstruktur von Logistikdienstleistern beim Umgang mit einzelnen Paketen und Paletten in den verschiedenen Phasen des Fulfillment-Prozesses.

Abschließend bekommst du einige wertvolle Tricks und Strategien zur Reduzierung deiner Kosten an die Hand.

Einführung: warum müssen Händler Logistikkosten senken?

Heutzutage müssen Händler dem Wunsch ihrer Endkunden nach niedrigen Versandkosten gerecht werden. Andernfalls leidet die Kundenzufriedenheit. Deshalb legen eCommerce-, B2B- und Einzelhandelsunternehmen großen Wert darauf, ihre Supply Chain zu optimieren und Logistikkosten zu minimieren.

Diese Logistikkosten hängen vor allem davon ab, ob ein Händler über ein eigenes Lager verfügt oder ob ein externer Lager- und Fulfillment-Anbieter beauftragt wird. Vor allem bei schnell wachsenden Umsätzen hilft die Auslagerung der Fulfillment-Aktivitäten an einen Logistikdienstleister den Händlern, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und gleichzeitig ein hervorragendes Kundenerlebnis bei der Bestellabwicklung zu gewährleisten. 

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Lagerlogistik, das Fulfillment und die gesamten Logistikkosten bei unabhängigen Drittanbietern, auch 3PL (Third-Party Logistics Provider) oder 4PL (Fourth-Party Logistics Provider) genannt. Vor allem bei der Zusammenarbeit mit externen Logistikanbietern ist es wichtig zu verstehen, wie sie die Preise für die verschiedenen Phasen der Auftragsabwicklung festlegen.

Für die meisten Anwendungsfälle gibt es zwei Variablen, die die Logistikkosten bestimmen: Zeit und Volumen. Wenn die Prozesse entlang der Lieferkette bei hohen Volumen standardisiert und replizierbar sind, werden eine höhere Effizienz und Skaleneffekte erzielt, was zu einem geringeren Zeitaufwand pro Order und damit zu niedrigen Logistikkosten führt.

Für Händler/innen ist es oft schwer, einen vollständigen Überblick über die Logistikkosten zu erhalten, da der Markt für Lagerhaltung und Fulfillment sehr intransparent ist. Allein in Deutschland gibt es über 1.000 spezialisierte 3PLs und die Preise variieren bis zu 50% für dieselben Aufgaben und dasselbe Service Level. Unterschiede in den betrieblichen Abläufen gehören zu den Hauptfaktoren, die zu den unterschiedlichen Lager- und Fulfillmentkosten der Logistikanbieter führen.

Händler/innen sollten sich daher über die gesamte Bandbreite der Logistikkosten im Klaren sein und sicherstellen, dass sie geeignete Logistikanbieter finden, deren betriebliche Abläufe am besten zu den Produkten passen.

Die Gesamtkosten für die Lagerung, das Fulfillment und den Versand variieren stark von Anbieter zu Anbieter – je nachdem, welchen Service-Schwerpunkt der Logistikdienstleister hat. 

Darüber hinaus bestimmen auch das Bestellvolumen, der Grad der Standardisierung entlang der Lieferkette und viele weitere Faktoren (z. B. die Anzahl der SKUs, Produkttypen und Value Added Services) die Logistikkosten. Deshalb beziehen wir uns in diesem Artikel auf die durchschnittliche Preisspannen für Standardprodukte und -prozesse, um dir ein besseres Verständnis dafür zu geben, wie hoch diese Kosten sein können.


Key Takeaways

Preissensitivität der Endkunden

Deine Käufer erwarten niedrige Versandkosten. Ab einem kritischen Bestellvolumen hilft dir die Auslagerung deines Fulfillments an einen 3PL-Anbieter dabei, Softwarekosten, Personalkosten, Mietkosten und andere Ressourcen einzusparen. Diese Einsparungen kannst du wiederum an deine Kunden in Form von freiem oder vergünstigtem Versand weitergeben.


Gründe für Preisunterschiede zwischen 3PLs

Die Logistikkosten variieren stark von Fulfillment-Anbieter zu Fulfillment-Anbieter. Das liegt daran, dass sich die Prozessketten in den verschiedenen Lagern teils fundamental unterscheiden. Der Preis richtet sich letztlich danach, wie gut die bestehenden Prozesse zu deinen Produkten und den Kommissionierungsschritten passen.


Zeit als Hauptkostentreiber in der Logistik

Die Kosten für Lagerhaltung, Fulfillment und Versand hängen hauptsächlich vom Zeitaufwand in den verschiedenen Phasen der Lieferkette, dem Volumen der verarbeiteten Produkte und der Produktkategorie ab.Zeit als Hauptkostentreiber in der Logistik

Typische Logistikkosten: Lagerhaltung, Fulfillment & Versand erklärt

Die Logistikkosten in der Distributionslogistik lassen sich in fünf Hauptkategorien unterteilen, je nachdem, in welchem Stadium sich das Produkt in der Lieferkette befindet:

  • 01: Wareneingang/Inbound
  • 02: Lagerung
  • 03: Kommissionierung & Verpackung
  • 04: Lieferung
  • 05: Retouren

Kosten für Wareneingang/Inbound

Die ersten Logistikkosten entstehen, wenn die Produkte an einen Lager-, Distributions- oder Fulfillment-Center-Standort geschickt, dort angenommen und von den Mitarbeitern vereinnahmt werden.

Logistikdienstleister bezeichnen diesen Schritt als Wareneingang.

Durchschnittliche Kosten für den Wareneingang

Ohne Premium-Services oder Vereinzelung

  • Einzelnes Paket: 3,00€ - 4,50€
  • Einzelne Palette: 3,50€ - 6,00€

Wenn die eingehenden Produkte empfangen, geprüft und dann auf freiem Platz im Lager gelagert werden, stellt ein Logistikdienstleister deinem Unternehmen typischerweise diese Dienstleistung in Rechnung. Wie hoch diese ausfällt, ist dabei von der Menge der angelieferten Boxen bzw. Paletten abhängig.

Zusätzlich bieten so ziemlich alle Fulfillment-Anbieter für einen Aufpreis stichprobenartige oder vollumfängliche Vollständigkeits- und/oder Funktionsprüfungen an. Bei einer Vollständigkeitsprüfung wird bei der Anlieferung nachgezählt, ob auch wirklich alle auf dem Lieferschein deklarierten Mengen angekommen sind oder ob Ware fehlt. Bei der Funktionsprüfung werden die Produkte nach Eingang auf ihre Funktionsfähigkeit (und somit Verkaufsfähigkeit) getestet.

Die damit verbundenen Logistikkosten hängen davon ab, wie umfangreich das gewünschte Service-Level ist. Vor allem bei der Inanspruchnahme von Premium-Dienstleistungen, wie den vollumfänglichen Vollständigkeitskontrollen und Funktionstests, steigen die Logistikkosten aufgrund eines höheren Zeitaufwands bei der Vereinnahmung der Produkte. 

Komplexere Funktionsprüfungen, wie sie beispielsweise häufig bei Elektronikprodukten vorgenommen werden, erfordern oftmals spezielle Fähigkeiten, die eine zusätzliche Schulung der Lagermitarbeiter/innen erfordern. Das wiederum kann die Logistikkosten ebenfalls in die Höhe treiben.

Wichtig: Die gewünschten Service Level Agreements (SLAs) müssen unbedingt mit dem 3PL-Anbieter im Voraus definiert werden.

Die Anzahl der verschiedenen Stock-Keeping-Units (SKUs) beeinflusst die Wareneingangskosten ebenfalls, insbesondere wenn die Pakete oder Paletten nicht sortenrein (1SKU/Box bzw. 1SKU/Palette) angeliefert werden. Der Logistiker muss in dem Fall eine Sortierung oder ggf. Vereinzelung der verschiedenen Produkte vor Ort vornehmen, was wiederum einen erhöhten Zeitaufwand bedeutet und somit mehr Kosten verursacht.

Key Takeaways

Was umfasst der Wareneingang bzw. Inbound?

Der Wareneingang umfasst standardmäßig das Annehmen, Prüfen und Einlagern der Produkte, die zum Warehouse gesendet werden. Neben den Standard-Services können zusätzliche Leistungen wie das vollumfängliche Zählen auf Vollständigkeit der Ware oder Funktionstests hinzugebucht werden.

Was sind die Kostentreiber beim Wareneingang?

Je detaillierter und somit zeitaufwändiger die Warenprüfung während des Wareneingangs ist, desto teurer wird dieser. Die Hauptkostentreiber sind “Premium”-Prüfungen auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit sowie die Anlieferung nicht-sortenreiner Paletten bzw. Boxen. Wie immer gilt: Je höher der Zeitaufwand, desto höher sind die Logistikkosten beim Wareneingang.

Lagerkosten

Nachdem die Produkte bei der Ankunft kontrolliert wurden, werden sie in einem Warehouse gelagert. Standardmäßig werden Produkte auf Paletten in Hochregalen gelagert. Sehr kleine Artikel können unter Umständen auch geeignet für eine Lagerung in Fachbodenregalen sein. 

Wenn du mit einem 3PL zusammenarbeitest, ist es wichtig, dass du die Abrechnung für tatsächlich belegte Paletten und Regale im Lager aushandelst und nicht eine allgemeine monatliche Raumnutzungsgebühr zahlst.

Durchschnittliche Lagerkosten

Die Lagerkosten für Regalplätze für einzelne Pakete oder Paletten sind abhängig von deren Größe.

  • Einzelnes Paket: 0,80€ - 3,50€ pro Monat
  • Palette (CCG1 EURO Palette): 6,00€ - 9,00€ pro Monat

Die mit dem belegten Platz verbundenen Lagerkosten hängen von der Form und Größe eines Produkts ab. Größere Waren verursachen aufgrund ihres höheren belegten Platzes höhere Lagerkosten als kleinere. Dieser belegte Platz wird meist auf wöchentlicher oder monatlicher Basis in Rechnung gestellt.

Die Höhe der Lagerkosten hängt ebenfalls davon ab, ob eine Temperaturkontrolle erforderlich ist (z.B. bei Lebensmittellogistik oder dem Fulfillment von Kosmetikprodukten) oder ob besondere Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden müssen (z.B. bei Gefahrgut). 

Folglich müssen Händler/innen bei Produkten, die gekühlt werden müssen, mit höheren Lagerkosten rechnen als bei nicht temperaturkontrollierten Lagereinheiten. Das liegt daran, dass Logistikdienstleister spezielle Kühlanlagen besitzen oder in sie investieren müssen, um die Temperatur innerhalb eines bestimmten Bereichs zu halten, was mit einem höheren Energieverbrauch und folglich höheren Lagerkosten verbunden ist. 

Ähnlich verhält es sich bei der Gefahrgutlagerung. Um eine Gefahrgutlagerung anbieten zu können, müssen Lager und Mitarbeiter hohe Anforderungen hinsichtlich Brandschutzvorkehrungen, Technik, Qualifikationen und Zertifizierungen erfüllen. Diese verursachen Mehrkosten, die wiederum (teilweise) an die Käufer weitergegeben werden.

Unabhängig von etwaigen Sonderlageranforderungen ist der benötigte Platz in Form jedoch der relevanteste Kostenfaktor, da die Art und Weise, wie Regal- und Palettenplätze genutzt werden, die Kommissioniereffizienz beeinflusst.

Die Kommissioniereffizienz wird von verschiedenen Faktoren bestimmt, z.B. von der Art der für die Lagerung verwendeten Regalsysteme (z. B. Hochregale, Fachbodenregale…) oder von den Kommissionierabständen. Höhere Kommissionierabstände führen zu einer geringeren Kommissioniereffizienz und damit zu höheren Logistikkosten. 

Die Lagerkosten für Palettenstellplätze sind eher vergleichbar als die Kosten für gebrauchte Regalflächen, da Palettenstellplätze ein Standardmaß haben. Dennoch gibt es eine Preisdifferenzierung zwischen CCG1- und CCG2-Paletten, abhängig von ihrer Höhe und ihrem Gewicht.

CCG1-Paletten sind Paletten mit einer maximalen Ladehöhe von 105 cm (einschließlich 15 cm Palettenholz) und CCG2-Paletten haben eine maximale Ladehöhe von 160 cm -195 cm (einschließlich 15 cm Palettenholz). Für eine Standard CCG1 EURO-Palette liegen die Lagerkosten zwischen 6,00€ - 9,00€ pro Monat.


Key Takeaways

Wie sollten Lagerkosten abgerechnet werden?

Die Lagerung deiner Produkte sollte nach der tatsächlich genutzten Paletten- und Regalfläche abgerechnet werden. Bestehe in deiner Verhandlung mit dem 3PL darauf.


Von welchen Faktoren hängen die Lagerkosten ab?

Die Kosten für die genutzte Regalfläche hängen von der Form und Größe eines Produkts ab. Die Kosten pro Palettenplatz sind eher vergleichbar, da die Paletten Standardmaße haben.

Kommissionierung & Verpackung (“Pick & Pack”)

Der Kommissionier- und Packservice ist der variabelste und wichtigste Bestandteil der Fulfillment-Rechnung, da er direkt mit der Anzahl deiner Bestellungen zusammenhängt. 

Der typische Fulfillment-Prozess sieht wie folgt aus: Die Artikel der einzelnen Bestellungen werden von ihrem Lagerort entnommen, kommissioniert, verpackt und für den Versand vorbereitet. Diese Fulfillment-Kosten hängen direkt von der Anzahl der Stock Keeping Units (SKUs) des Unternehmens, Größe und Gewicht der Produkte, der Anzahl der Einheiten pro Bestellung und dem Grad der Individualisierung der Verpackung ab.

Die Kommissionier- und Verpackungskosten können auch durch den Automatisierungsgrad der eingesetzten Maschinen beeinflusst werden - ein hoher Automatisierungsgrad trägt zu einer höheren Produktivität und Effizienz im Lager bei. Die Lagerung in einem Autostore kann für bestimmte Produkttypen sinnvoller sein als in einem traditionellen Lager.

Durchschnittliche Kommissionierungskosten (B2C Bestellungen)

Generell gilt: Je höher das Volumen, desto niedriger werden die Kommissionierungskosten pro Kommissionierungsvorgang.

  • Erster Artikel-Pick (1 SKU): 1,00€ - 1,70€
  • Weiterer Artikel-Pick (1 SKU): 0,10€ - 0,50€
  • Einleger (Flyer, Dankeskarte…): 0,05€ - 0,15€
  • Verpackungsmaterial: 0,20€ - 0,50€ pro Standardkarton*

*Weitere Verpackungselemente wie Seidenmaterial, Polstermaterial (Luftpolsterfolie, Polsterpapier…) kosten extra.

Durchschnittliche Kommissionierungskosten (B2B Bestellungen)

  • Erster Karton-Pick: 1,20€ - 2,00€
  • Weiterer Karton-Pick: 0.50€ - 0.90€
  • Palette (Versandfertig): 7,00€ - 10,00€*

*Muss die Palette erst noch gepackt werden, fallen zusätzliche Kosten an.

Eine zuverlässige Benchmark für Pick & Pack Kosten zu finden ist am schwierigsten, aber auch am wichtigsten. Bei Standard-eCommerce-Produkten, die in der Regel weniger als 1 kg wiegen, liegen die üblichen Kosten für die Kommissionierung und Verpackung einer Bestellung mit einer SKU zwischen 1,20€ und 1,70€.

Die Abwicklungskosten für eine Bestellung mit mehreren Artikeln der gleichen SKU können zwischen 0,10€ und 0,50€ pro Pick liegen. Die Kosten können von diesen Spannen abweichen, je nachdem, ob die Bestellung mehrere Artikel der gleichen SKU oder mehrere verschiedene Artikel enthält.

Was das Verpackungsmaterial angeht, so kann fast jeder externe Fulfillment-Anbieter Standardmaterial liefern. Das kostet normalerweise zwischen 0,20€ und 0,50€ pro Karton. Üblicherweise kannst du den Verpackungsprozess jedoch in hohem Maße anpassen. 

Wenn du ein großartiges Kundenerlebnis mit deinem individuellen Branding schaffen willst, können 3PLs auch passende Verpackungsmaterialien wie spezielles Packpapier oder Aufkleber, personalisierte Marketing-Flyer oder Ähnliches verwenden. Hierfür fallen üblicherweise zusätzliche Kosten an.

Auch wenn die Anpassung der Produktverpackung mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, sollten Händler/innen bedenken, dass die Käufer zunehmend auf Qualität und Nachhaltigkeit von Kartons, Isoliermaterial und personalisierten Marketing-Flyern achten. Es macht also durchaus Sinn, einen Kompromiss zwischen Verpackungskosten und Markenerlebnis zu finden.

Im B2B-Kontext sind Aufträge mit höheren Volumina zu erwarten. Daher müssen große Pakete und in den meisten Fällen auch Paletten vorbereitet werden. Die Pick & Pack Kosten für Paletten hängen stark von der bestellten Anzahl SKUs des jeweiligen Auftrags ab. Die durchschnittlichen Kosten belaufen sich auf 7,00€ - 10,00€ pro versandfertiger Palette.

Key Takeaways

Welche Faktoren beeinflussen die Kommissionierungskosten?

Die Kosten für das Kommissionieren und Verpacken hängen direkt von der Anzahl der SKUs, der Größe des Produkts, der Anzahl der Einheiten pro Bestellung und dem Grad der Individualisierung der Verpackung ab.

Können Verpackungen personalisiert werden?

Du kannst die Materialien, die für die Verpackungen von Bestellungen verwendet werden, nach deinen Wünschen vorgeben. So kannst du für deine Käufer ein holistisches Markenerlebnis schaffen.

Liefer- und Versandkosten

Wenn 3PLs den Fulfillment-Prozess abschließen, werden die fertig gepackten und gelabelten Pakete an Versanddienstleister übergeben. Unternehmen können entweder KEP-Dienstleister (Kurier-, Express- und Paketdienste) oder Speditionen für den Transport ihrer Waren nutzen. Die gängigsten Versanddienstleister in Deutschland sind: DHL, DPD, UPS, GLS und Hermes.

Im Wesentlichen bieten die verschiedenen Versanddienstleister ein ähnliches Serviceniveau, unterscheiden sich aber in den Preisen, den Standardmaßen der Pakete, den Abholstellen und dem Markenimage. Vor allem DHL bietet eine große Anzahl von Premium-Services an, wie z.B. hohe Transportversicherungen, 2-Mann-Abfertigung von Bestellungen und eine große Anzahl von Abholstellen, die sich üblicherweise in höheren Preisen niederschlagen.

Die Versandkosten hängen also stark vom Aufwand ab, der für den Transport und das Handling der Produkte betrieben wird. 

Außerdem variieren die Versandkosten für Geschäftskunden je nach Versandvolumen und ob es feste Rahmenverträge, Staffelverträge oder individuelle Verträge gibt. DHL zum Beispiel verwendet auf den jeweiligen Händler zugeschnittene Versandkosten, während Hermes, DPD und UPS die Versandkosten hauptsächlich über Rahmen- oder Staffelverträge festlegen.

Typische Versandkosten für den nationalen innerdeutschen Versand eines Pakets mit einem Gewicht von weniger als 2 kg liegen zwischen 3,00€ - 3,30€ und für größere Pakete mit einem Gewicht von bis zu 31,5 kg zwischen 3,50€ - 4,00€. Internationale Tarife können je nach Land, Gewicht und Versanddienstleister noch viel stärker variieren.

Durchschnittliche Versandkosten

Kosten variieren abhängig von Volumen und Versanddienstleister. Die Kosten für Paletten- und Sperrgutversand sind sehr stark fallabhängig.

  • Paket <2kg: 3,00€ - 3,30€
  • Paket <31,5kg: 3,50€ - 4,00€
  • Palette (CCG1 EURO Palette): 45,00€ - 70,00€

Die Transportkosten für den Palettenversand oder Sperrgutversand lassen sich nicht so einfach berechnen und müssen individuell beim Versanddienstleister erfragt werden. 

Transitzeiten, zusätzliche Gebühren wie für Maut oder Treibstoff und vor allem das tatsächliche Gewicht oder das Volumengewicht beeinflussen die Transportkosten. Außerdem lässt sich Palettenware oder Sperrgut nur bedingt stapeln, sodass die Ladefläche des Versanddienstleisters nicht maximal ausgenutzt werden kann. Auch das schlägt sich in höheren Kosten nieder.

Das Volumengewicht wird in den meisten Fällen wie folgt berechnet: Länge (L) x Breite (B) x Höhe (H) / Versanddivisor. Den Divisorwert kann jedes Versandunternehmen individuell festlegen, standardmäßig liegt dieser bei 5000 oder 6000.

Fällt das Volumengewicht höher aus als das tatsächliche Gewicht, wird der Preis nach dem Volumengewicht berechnet.

Um dir eine Indikation für Palettenversandpreise zu geben nehmen wir den Versand einer 50kg Palette und einem Volumen von 0,48 Kubikmeter zum Beispiel, welche wir innerhalb von 48h von Köln nach München senden wollen. Der Preis liegt hier zwischen 45,00€ - 70,00€ pro Sendung. 

Bei einem Palettenversand solltest du den Preis pro Sendung direkt bei deinem 3PL erfragen. Alternativ kannst auch die Versandkostenrechner von Jumingo oder den Preisrechner von Cargoboard verwenden, um einen Richtwert für die Versandkosten deiner Paletten(n) zu erhalten.

Wenn du jedoch mit professionellen externen Logistikern sprichst, wirst du schnell feststellen, dass 3PLs für gewöhnlich ein viel attraktiveres Preisniveau haben. Das liegt vor allem daran, dass professionelle Fulfillment-Anbieter spezielle Rahmen- oder Kundenvereinbarungen mit den entsprechenden Versanddienstleistern haben.

Key Takeaways

Mit welchen Unternehmen kann Ware versendet werden?

Händler können beim Versand von Lieferungen entweder KEP-Dienstleister, Spediteure oder Frachtunternehmen nutzen.

Wie unterscheiden sich Versanddienstleister voneinander?

Versanddienstleister unterscheiden sich in den Preisen, den für den Standardversand zugelassenen Gurtmaßen der Pakete, den Abholstellen und dem Markenimage.

Welche Abrechnungsmodelle gibt es?

Es gibt sowohl kundenindividuelle Versandverträge (z.B. im Falle von DHL) oder feste Rahmenverträge (z.B. im Falle von DPD). 

Fulfillment-Dienstleister haben üblicherweise die attraktivsten Versandkonditionen, da diese eigene Rahmenverträge mit den Versanddienstleistern haben, die auf Basis der gebündelten Versandvolumina aller Kunden kalkuliert werden.

Retourenkosten

Wenn Käufer mit ihrer Bestellung nicht zufrieden sind, haben sie die Möglichkeit, die Produkte zurückzusenden. Die Kosten werden normalerweise vom verkaufenden Händler getragen. Je nach Geschäft und Branche können die Rücksendequoten stark variieren und damit auch die Relevanz der Kosten. Laut einer Studie zu Retouren im Online-Handel der Universität Kassel müssen Modehändler in Deutschland mit einer durchschnittlichen Retourenquote von 46% rechnen, während Beauty Brands mit rund 18% über einer vergleichsweise erträglichen Retourenquote kalkulieren können.

Es ist wichtig zu betonen, dass Händler/innen immer versuchen sollten, die Rückgabequote ihrer verkauften Produkte so weit wie möglich zu reduzieren, um neben den finanziellen Aufwänden auch ihren ökologischen Fußabdruck gering zu halten. Eine Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit potenzieller Rückgaben zu verringern, ist die Verwendung genauer Produktbeschreibungen und nicht irreführender Produktbilder beim Verkauf dieser Produkte. Außerdem ist die Möglichkeit, ein gekauftes Produkt zurückzusenden, in vielen europäischen Ländern Teil der Verbraucherschutzgesetze, so dass sich Händler/innen der möglichen Kosten für die Rücksendung bewusst sein müssen.

Damit meinen wir die Logistikkosten, die entstehen, wenn Bestellungen an ein Fulfillment Center zurückgeschickt werden. Es gibt drei wesentliche Logistikkosten, die bei der Rücksendung von Produkten anfallen: Versandkosten, Retourenabwicklungskosten, Aufbereitungskosten und Verlustkosten.

In den meisten Fällen ist es mittlerweile Standard, die Versandkosten für Retouren und Pakete, die zurück ins Lager geliefert werden, übernehmen. Die Kunden sind verwöhnt und erwarten einen kostenlosen Versand- und Rückgabeservice. Innerhalb Deutschlands belaufen sich diese Versandkosten auf etwa 4,00€ pro Paket.

Die Kosten für die Retourenabwicklung bestehen in der Regel aus den operativen Bearbeitungskosten für die Annahme und Wiedereinlagerung der zurückgegebenen Artikel. Neben dem eigentlichen Wiedereinlagerungsprozess fallen oft auch Bearbeitungskosten an, wenn die Produkte nach der Rücksendung auf Schäden und Vollständigkeit geprüft werden müssen, insbesondere bei Artikeln, die aus mehreren Teilen bestehen, wie z. B. Möbel oder Elektrogeräte.

Die Bearbeitungsgebühren für die Rücksendung liegen in der Regel zwischen 2,00€ und 4,00€ pro zurückgeschickter Bestellung, je nach Produkt und zusätzlich benötigten Leistungen. 

Durchschnittliche Retourenkosten

Kosten variieren abhängig von Volumen und Versanddienstleister. Die Kosten für Paletten- und Sperrgutversand sind sehr stark fallabhängig.

  • Rückversand (Paket): 3,00€ - 5,00€
  • Retourenbearbeitung: 2,00€ - 4,00€
  • Zusätzliche Retourenservices: Fall- und aufwandsabhängig

Sollen Waren mit Abnutzungserscheinungen wie Flecken oder sonstigen kleineren Mängeln beispielsweise gereinigt, repariert oder bestimmte Einzelteile ausgetauscht werden, so fallen hierfür natürlich Extrakosten an.

In manchen Fällen übersteigen die Kosten für die Retourenabwicklung sogar den tatsächlichen Wert eines Produkts und bedeuten einen Gesamtverlust für die Händler/innen. Die Durchführung von Retourenbearbeitungsschritten wie Qualitätskontrollen, Wiederaufbereitung, Reinigung, Wiedereinlagerung und Umpacken wäre kostspieliger als die Wahl eines alternativen Umgangs mit den zurückgegebenen Produkten. Das ist besonders bei Kleidung und Modeartikeln der Fall, die Käufer oft in verschiedenen Größen bestellen, ohne zu wissen, welche ihnen am besten passt.

In diesen Fällen können Händler/innen mit ihren Logistikdienstleistern vereinbaren, dass die zurückgegebenen Artikel entweder entsorgt, für wohltätige Zwecke gespendet oder direkt zu einem günstigeren Preis an Discounter weiterverkauft werden, um weitere Logistikkosten für die Bearbeitung von Retouren zu vermeiden.

Zusätzliche Kosten bei der Retourenabwicklung und der Logistik können auch entstehen, wenn ein Artikel an Wert beschädigt oder zu spät retourniert wird. Die zurückgesandten Produkte können dann nicht zum gleichen Preis weiterverkauft werden oder müssen aufgrund von Transportschäden, abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdaten oder unterbrochenen Kühlketten sogar ganz entsorgt werden. 

Key Takeaways

Wer trägt die Versandkosten?

Da es mittlerweile zum Standard im Online-Handel geworden ist, erwarten Shopper in der Regel die Möglichkeit, Waren kostenlos zurückzusenden. Die Kosten trägt in diesem Fall der/die Shop-Betreiber/in.

Welche Schritte durchlaufen Artikel bei einer Retoure?

Die Retourenabwicklung umfasst im Falle von wiederverkaufsfähiger Ware mehrere Schritte: Rücksendung, Warenannahme, Prüfung der Ware, Wiederaufbereitung, Neukommissionierung und Wiedereinlagerung. 

Was geschieht mit nicht-verkaufsfähigen Retouren?

Zurückgegebene Produkte können aus verschiedenen Gründen an Wert verlieren (abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum, Schäden…). Händler und Logistikdienstleister können dann in Abstimmung Alternativen zur Wiedereinlagerung zurückgegebener Artikel festlegen, wie z. B. den Weiterverkauf an Discounter oder die Entsorgung der Ware.

Versteckte Kosten bei traditionellen Logistik-Anbietern

Wenn B2B-, Einzelhandels- und eCommerce-Unternehmen mit alteingesessen Logistikanbietern zusammenarbeiten, kommt es im täglichen Betrieb oft zu versteckten manuellen Aufwänden bei den Fulfillment-Prozessen für bestellte Produkte. 

Häufige Beispiele sind der manuelle Datentransfer per E-Mail, mangelnde Transparenz über den Lagerbestand und Untersuchungen des Auftragsstatus, die manuelle Nachverfolgung von garantierten Service-Leveln und Restbestandsreichweite in Excel-Listen.

Was meinen wir mit Datenaustausch? 

Stell dir das so vor: Wenn Endkunden eine Bestellung im Online-Shop oder ERP-System eines Unternehmens aufgeben, müssen die Informationen an den Logistikdienstleister übermittelt werden. Sobald der 3PL-Anbieter die Informationen vom Händler erhalten hat, beginnt er mit der Abwicklung der Bestellung. Von diesem Zeitpunkt an kann der Logistikdienstleister dem Händler Daten über wichtige KPIs für die Auftragsabwicklung übermitteln, z. B. den Status der Auftragsabwicklung und den Lagerbestand im Lager.

Tipps: Auf was sollten Händler in Bezug auf Logistikkosten achten?

Grundsätzlich sollten Unternehmen kontinuierlich ihren Status Quo hinterfragen, das heißt, verschiedene Anbieter, Produkte, Technologien und Trends im Markt beobachten und sich regelmäßig Angebote einholen.

Händler müssen Logistikanbieter finden, deren Produktschwerpunkt auf ihre betrieblichen Anforderungen abgestimmt ist. Hat man eine Vorauswahl getroffen, so steht man als Händler/in jedoch häufig vor dem Problem, dass sich die Preiskalkulationen der verschiedenen Logistiker teils stark unterscheiden. 

So können beispielsweise Bearbeitungsgebühren entweder im ersten Pick enthalten sein oder separat abgerechnet werden oder die Lagerfläche in Kubikmeter statt Palettenstellplätzen kalkuliert werden.

Wenn die Angebote unterschiedlich gestaltet und nur schwer vergleichbar sind, empfiehlt es sich, den Logistiker typische "Referenzbestellungen" berechnen zu lassen und die Logistikkosten dann miteinander zu vergleichen. Der Fulfillment-Anbieter erhält also drei exemplarische Bestellszenarien, im besten Fall mit einer unterschiedlichen Anzahl an Picks und SKUs sowie mit und ohne Premium-Services.

Beispielbestellungen:

  • Bestellung 1: Ein Produkt wird bestellt
  • Bestellung 2: Drei Produkte bestehend aus zwei SKUs werden bestellt
  • Bestellung 3: Fünf Produkte bestehend aus fünf SKUs werden bestellt, davon werden zwei Artikel retourniert

Lass dir die Lagerpreise am besten immer in Palettenplätzen angeben bzw. umrechnen. Generell gilt: Lass dir alle Berechnungen schriftlich per Mail geben, falls es nach Beginn der Zusammenarbeit zu Abrechnungsschwierigkeiten kommt.

Händler/innen sollten auch auf versteckten manuellen Aufwand und fehlende IT-Kompetenzen auf Seiten des Logistikanbieters achten, um unerwartete Zusatzkosten für die tägliche manuelle Arbeit zu vermeiden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass die Kernkompetenz von Logistikanbietern traditionell in der Logistik liegt und nicht in IT-Themen – auch wenn sie das gerne behaupten.

Was bedeutet das also für Händler/innen?

Der Schlüssel zu einer effizienten Logistik liegt darin sich für einen Fulfillment-Anbieter zu entscheiden, der sich auf die operative Logistik konzentriert und mit einem unabhängigen technischen Dienstleister zusammenarbeitet, der sich auf seinen Teil des Geschäfts konzentriert: die Lösung komplexer IT-Aufgaben und die Integration von Systemen. 

Die unabhängigen 3PL-Anbieter aus unserem Logistiknetzwerk sind bereits an unsere Plattform angebunden und ermöglichen so die automatische Echtzeit-Übertragung von Daten zwischen ihrem WMS und allen Händlersystemen, Sales Channeln und Online-Marktplätzen. Wir helfen dir gerne bei der Auswahl des richtigen 3PL-Anbieters aus unserem Netzwerk – kontaktiere einfach unser Team.

Wenn Händler/innen und 3PL-Anbieter/innen diesen Datenaustausch manuell durchführen, ist dies mit einem höheren Ressourcen- und Zeitaufwand und somit auch höheren Gesamtkosten verbunden. 

Wenn man mit einer datengesteuerten Software oder Plattform wie everstox arbeitet, die den gesamten Datenaustausch automatisiert und eine direkte Kontrolle des Logistikmanagements ermöglicht, kann man diesen manuellen Aufwand und somit Mehrkosten vermeiden.

Die Kosten für den manuellen Aufwand, der bei der Überprüfung von Lagerbeständen und des Bearbeitungsstatus von Aufträgen anfällt, können doppelt so hoch sein wie die Lager- und Fulfillment-Kosten. 

Bei der Auswahl eines Logistikanbieters müssen Händler/innen also darauf achten, dass datengesteuerte Systeme vorhanden sind, welche einen Großteil der Prozesse automatisieren, um diese versteckten Logistikkosten zu vermeiden. 

Ein nahtloser Datenfluss in Echtzeit zwischen dem Shopsystem des Händlers (z.B. Shopify) und dem Warehouse Management Systems (WMS) des 3PL-Anbieters sorgt für volle operative Transparenz und hilft den Händlern, ihre Geschäftsabläufe mit zuverlässigen Daten zu steuern und zu analysieren.

Logistikkosten senken – mit everstox

Wir erhalten täglich wettbewerbsfähige Angebote aus unserem internationalen Logistiknetzwerk. So prüfen wir jeden Monat über 250 Angebote von Logistikanbietern und unterstützen eCommerce-Unternehmen dabei, den für sie am besten geeigneten und kosteneffizientesten Anbieter zu finden. 

Wir sind mit vielen verschiedenen Anwendungsfällen, Produktkategorien und maßgeschneiderten Logistikangeboten vertraut. Daher wissen wir genau, welche Potenziale zur Kostenoptimierung existieren. Wir haben zu jeder Zeit den besten Überblick wie viel Lagerhaltung, Fulfillment und Versand kosten sollten und anhand welcher Kriterien wir entscheiden können, welches Fulfillment-Angebot am besten zu deinen Bedürfnissen passt. 

Indem wir den Händlern Zugang zu unserer Logistics as a Service-Plattform gewähren, können alle relevanten Logistikprozesse und die täglichen Arbeiten für den Logistikbetrieb aus einer einzigen “Source of Truth” gesteuert, überwacht und optimiert werden. 

Dadurch entstehen den Händlern keine versteckten Kosten mehr durch manuellen Aufwand im Fulfillment und fehlende IT-Integration. Kontaktiere einfach unser Team, um die richtigen 3PLs in deinen Zielmärkten in ganz Europa zu finden und eine Produktdemo unseres Dashboards zu erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich meine Lagerkosten reduzieren?

Gibt es Wege, meine Versandkosten zu senken?

Wie finde ich den günstigsten Spediteur für meine Bedürfnisse?

Können Verpackungsoptimierungen zu Kosteneinsparungen führen?

Gibt es Möglichkeiten, die Kosten für Rücksendungen zu minimieren?

Über die Autorin

Kristina Mertens

Expertin für E-Commerce und digitales Marketing

Mit einem starken akademischen Hintergrund und über acht Jahren Erfahrung in eCommerce und digitalem Marketing ist Kristina Mertens eine anerkannte Expertin für Online-Einzelhandels- und Marketingstrategien. Seit November 2023 leitet sie die Marketingaktivitäten bei everstox.

Zu ihren akademischen Qualifikationen gehören ein B.Sc. in Global Business Management von der Universität Augsburg und ein M.Sc. in Marketing & Kommunikation von der FOM Hochschule für Wirtschaft und Management.

Im Rahmen ihrer Masterarbeit untersuchte sie im Kontekt von Plattformdynamiken den Einfluss von Social Media Features auf das Nutzungsverhalten von Streaming Plattformen Abonennenten.

Als (Gast-) Autorin veröffentlicht Kristina Mertens regelmäßig Fachartikel in renommierten Medien wie dem t3n-Magazin und auf verschiedenen Branchenplattformen. Zu ihren Kernkompetenzen gehören E-Commerce, Logistik & Fulfilment, Last-Mile-Delivery und Social Commerce, sodass sie fundierte Einblicke in aktuelle Entwicklungen in der digitalen (Plattform-) Wirtschaft bieten kann.

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